Texas gegen Kalifornien. Welcher US Bundesstaat kann mit dem profitabelsten Unternehmen aufwarten?
Nachdem Apple letzte Woche den ungläugbigen Analysten und Journalisten sein bestes Weihnachtsquartalergebnis aller Zeiten offenbart hat, ging jetzt Exxon Mobil mit seinen Jahresergebnissen an die Öffentlichkeit.
Der Ölkonzern verdiente während seines letzten Geschäftsjahres unterm Strich rund 41 Milliarden Dollar. Apple musste sich bei seinem Jahresergebnis im vergangenen September mit knapp 26 Milliarden begnügen. Wird das letzte Quartalsergebnis gegenübergestellt, haben die Kalifornier aber die Nase vorne. Exxon konnte hier nur mickrige 9,4 Milliarden einheimsen - Apple ja bekanntlich über 13.
Selbst Europas größter Autokonzern Volkswagen kann beim Gewinn nur mithalten, wenn der Jahresüberschuß der Wolfsburger mit dem Quartalsgewinn dieser zwei Cashfabriken verglichen wird. Wen wunderts da noch, dass beide US Unternehmen - mit aktuell jeweils über 400 Mrd. Dollar Marktkapitalisierung - auch die wertvollsten der Welt sind.
Fazit: Während die Staaten unaufhaltsam Richtung Bankrott schliddern, verdienen viele Großkonzerne prächtig.
Der Aktienkurs des Ölgiganten legte in den letzten zehn Jahren ebenfalls deutlich zu. Vom Tiefstkurs - aus dem Jahr 2002 - bis heute, verdreifachte sich der Preis für die Exxon Papiere nahezu. Apple startete Ende 2002 allerdings seinen Höhenflug niedriger und verdreiundsechzigte seinen Aktienkurs mal eben bis zum heutigen Tag. Hätte ich das damals gewußt, hätte ich mein ganzes Geld in Apple Anteile gesteckt und wäre kein Trader geworden. Dafür wäre ich vielleicht vor lauter Langeweile auf meiner Insel in der Südsee von den Felsen gehüpft.
Würde gerne mal von jemandem hören, der dieses "Himmelfahrtskommando" vom Start weg mitgemacht hat.
Ingmar Folk interessiert sich bereits seit seiner Zeit in der Oberstufe eines Wirtschaftsgymnasiums für die volkswirtschaftichen Zusammenhänge. Das Interesse für die Börse war schon frühzeitig latent vorhanden. Richtig bewußt wurde es dem Autor aber erst, nachdem er im Jahr 1998 mehrere Tagessiege bei der damals erstmals veranstalteten WM-Börse zur Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich einfahren konnte. Seine ersten Echtgeld-"Trades" in Einzelaktien tätigte er aber erst einige Zeit später. Den Entschluß Profitrader zu werden, fällte er im Jahr 2004. Seit dem Jahr 2008 handelt er professionell als selbständiger Trader. Bei seinem Handelsansatz stehen die Eurex-Märkte im Vordergrund - allen voran der Bund-Future.
Werden nicht viele sein, nehm ich auch mal an. Der Mensch ist eben ein linear denkendes Wesen.
"Hinterher ist man halt immer schlauer"
Mit dieser Erfahrung wurde ich tatsächlich auch schon konfrontiert. Und nicht nur an der Börse :) ABer grade als Trader muss man zu dieser Erkenntnis eine gesunde Einstellung entwickeln.
Ist oder war Buffett eigentlich mal bei Apple engagiert?